Der Geist/Spirit in Einrichtungen und Unternehmen

Der ursprüngliche Geist jeder Einrichtung und jedes Unternehmen steht und fällt mit der Frage: Was soll hier erreicht werden? Das schließt alle Faktoren ein: das Produkt bzw. die Dienstleistung, die Atmosphäre im Team und die Haltung der Führungskräfte zu Ihren Mitarbeitern. Bei einem guten Geist bemühen sich alle im Unternehmen, die Ziele gemeinsam zu erreichen.

Wenn dieser Spirit jedoch nicht mehr gelebt wird, verflüchtigt er sich und stellvertretend richtet sich der Geist der „Verwaltung von …“ ein. Wird Verwaltung zum Geist einer Einrichtung, ergeben sich andere Erfahrungen für die Menschen die dort arbeiten. Daraus erwachsen neue Haltungen, und wenn ich nur verwalte und verwaltet werde, wenig Spielraum bekomme, kann ich nur zum ‚Pflichterfüller‘ werden. Haltung: endlich Feierabend, Urlaub! Mehr Erkrankungen und höhere Fluktuation.

Dieser „Geist“ ist nur zu verändern, wenn  die Führungskräfte aufgeben zu befehlen, Vorschriften zu erteilen und anzuordnen, sondern beginnen zur Eigeninitiative einzuladen, zum Ausprobieren ermutigen und zu inspirieren, noch einmal eine neue Erfahrung mit dem Unternehmen machen zu wollen.

Zunächst ist es wichtig, dass der Glaube daran besteht, dass hier Transformationen, Veränderungen möglich sind. Die subjektiven Potenziale werden nun zusammengetragen, wer kann was gut? Zur Selbstorganisation einladen werden, Selbstwirksamkeit erfahren, Selbstheilung ermöglichen und Selbstbemächtigung erproben.  Die Führungskraft ermöglicht Räume für Erfahrungen – Potenzialentfaltungsräume. Der Mitarbeiter lernt wieder Handlungen selbst zu planen, Probleme zu lösen, Frustrationen auszuhalten und Erfolge gemeinsam zu feiern. Sie geben sich ein für die Führungskraft oder für ein gemeinsames Erleben mit anderen. Beides knüpft an Erfahrungen an, die man in der frühen Kindheit machen durfte. Schließlich erleben alle Beteiligten, dass es anders geht und sie machen wiederholend positive Erfahrungen.

Der „Geist der positiven Entfaltung jedes Einzelnen in der Gemeinschaft“ hat nun Einzug erhalten.

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