Ja, ich kann!

Ein interessanter Artikel zur Selbstbejahung, Selbstbild und nachhaltiger Leistungsfähigkeit von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer findet sich in der Zeitschrift Nervenheilkunde (Heft 7, 2009).

Dort stellt Spitzer dar, dass allein die Selbstbejahung, d .h. der Abbau negativer Vorurteile gegenüber dem Selbst, eine Verminderung von Stress und negativem Erleben wirkt.

Er resümiert, dass es ist nicht egal ist, was wir über uns denken. Wer schlecht über sich denkt, antizipiert eigenes Versagen, gerät dadurch unter Stress und versagt tatsächlich. „Gelegentlich kleine aber ernsthafte erfolgende Episoden der Selbstbejahung können zu einem Dominoeffekt führen, das heißt, langfristig anhaltend sein und die Spirale negativer Selbstbewertung und daraus folgende negative Leistungen (und daraus wieder folgende negative Selbsteinschätzung) durchbrechen“. Es kann – ohne großen Aufwand! – zu einer Aufwärtsspirale kommen, zu besseren Leistungen, in der Folge zu einem besseren Selbstbild und damit zu nachhaltig besseren Leistungen. Dabei muss die Selbstbejahung nicht einmal den Bereich betreffen, um den es leistungsmäßig geht. Vielmehr ist darauf zu achten, dass sie einen Bereich betrifft, welcher der Person wichtig ist.“

Der ganze Artikel ist nachzulesen bei Schattauer-Verlag für Medizin und Naturwissenschaften; Online- Archiv der CME.

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